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Erektile Dysfunktion: Ursachen, Symptome und Medikamente

Lena Achen

Verfasst am: 20.01.2022 11:06

Zuletzt aktualisiert am: 20.01.2022 11:06

Lesedauer: 6 min.

Eine erektile Dysfunktion findet statt, wenn ein Mann eine für den Sexualkontakt ausreichend harte Erektion nicht bekommen kann. Eine Impotenz ist oft ein Zeichen einer körperlichen oder seelischen Erkrankung.

Was ist eine erektile Dysfunktion?

Erektile Dysfunktion
auch genannt ED, Impotenz, Erektionsstörung oder Potenzstörung

Eine erektile Dysfunktion findet statt, wenn ein Mann eine für den Sexualkontakt ausreichend harte Erektion nicht bekommen kann.

Eine Impotenz ist oft ein Zeichen einer körperlichen oder seelischen Erkrankung. Das kann Stress, Beziehungsprobleme auslösen oder das Selbstvertrauen beeinträchtigen. Das Hauptsymptom besteht in der Unfähigkeit des Mannes, eine Erektion zu erreichen oder eine für den Sex ausreichend harte Erektion aufrecht zu erhalten. Patienten mit einer erektilen Dysfunktion sollten zuerst einen Gesundheits-Check machen, um zu Grunde liegende Krankheiten festzustellen. Hilft die Behandlung der zu Grunde liegenden Krankheiten nicht, kann eine medikamentöse Therapie oder spezielle Hilfsmittel, z.B. Penispumpen, verordnet werden.

Es kann offiziell behauptet werden, dass ein Mann an Erektionsstörungen leidet, wenn 70% seiner Versuche, Sex zu haben, scheitert. Auf diesen Messwert hat sich mindestens der Verband deutscher Urologen geeinigt.

Laut Urologen leiden etwa 4-6 Mio. deutscher Männer an erektiler Dysfunktion. Fast alle würden gerne Viagra kaufen rezeptfrei Deutschland. Rund 50 Prozent deutscher Männer bevorzugen Viagra Original 100mg. Bei Bedarf kann jede Tablette halbiert oder geviertelt werden.

Erektile Dysfunktion: Symptome bei Männern

Meistens wird dieses Problem selbst diagnostiziert. Wie bereits erwähnt, ist die Unfähigkeit des Mannes, eine Erektion zu erreichen oder eine für den Geschlechtsakt ausreichend harte stabil zu halten, das Hauptsymptom.

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Männer können auch andere Beschwerden haben:

  • Sexualfunktionsstörungen oder Libidoverlust;
  • häufige Störungen: ein weicher Penis, der Mann braucht mehr Zeit, mehr Stimulation, um eine Erektion zu bekommen, oft verschwindet die Erektion beim Verkehr, Versagensängste.

Wodurch kann erektile Dysfunktion verursacht werden?

Alter

Mit dem Alter steigt die Prävalenz der erektilen Dysfunktion: Zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr verdreifacht sich die Häufigkeit der Erkrankten von 5 % auf 15 %.

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Die wichtigsten Risikofaktoren für die Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Bluthochdruck, Diabetes, Fettleibigkeit, Rauchen und Bewegungsmangel. Alle oben genannten Zustände beeinträchtigen die Arterien, einschließlich der Arterien, die zum Penis führen. Erektile Dysfunktion, insbesondere wenn sie nach dem 40. Lebensjahr auftritt, ist ein alarmierendes Zeichen und kann auf das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung in der Zukunft hinweisen.

Neurologische Ursachen

Jede Erkrankung, die die erektilen Nerven, das Erektionszentrum im Rückenmark und das Gehirn betrifft, kann eine erektile Dysfunktion verursachen. Zu solchen Erkrankungen gehören Multiple Skoliose, Lähmungen, Schlaganfälle, Diabetes mellitus, chronisches Nierenversagen, Parkinson-Krankheit, Schlafapnoe, Beckentrauma usw.

Rauchen und Alkohol

Das Rauchen führt zu atherosklerotischen Läsionen in den Schwellkörpern und zu Veränderungen im arteriellen Blutfluss des Penis, was den Mechanismus des venösen Blutabflusses beeinträchtigt. Rauchen Sie 20 Zigaretten pro Tag oder mehr, dann steigt das Risiko für die Erektionsstörung deutlich an.

Eine Alkoholvergiftung reduziert sexuelles Verlangen und verursacht vorübergehende erektile Dysfunktion und verzögerte Ejakulation. Chronischer Alkoholismus trägt zur Entwicklung einer chronischen Lebererkrankung bei, was zu einer Abnahme des Testosteronspiegels und einem Anstieg des Östrogenspiegels führt. Dadurch kommt es zu einer Schädigung der Nerven, die die Erektionen kontrollieren. Andererseits reduziert chronischer Alkoholkonsum die Produktion von Oxytocin und beeinträchtigt die Orgasmen.

Hormoneller Faktor

Der Testosteronmangel führt zu einer Abnahme des sexuellen Verlangens und einer Atrophie der Schwellkörpernerven. Die Hyperthyreose und Erkrankungen der Nebennieren und Hypophyse können ebenfalls erektile Dysfunktion verursachen.

Psychologische Ursachen für ED

Laut Studien wird 20 bis 30 Prozent der ED-Fälle durch psychische Probleme verursacht. Ein sehr wichtiger Faktor ist die sogenannte „Angst“, die nicht nur durch die Versagensangst verursacht wird, sondern auch durch die übertriebene Erwartungshaltung einer Erektion oder innere Verpflichtungen zur Erzielung maximaler Ergebnisse und die Abhängigkeit von der Befriedigung eines Partners. All dies trägt zu der sexuellen Spannung bei.

Medikamentöse Ursachen

Am häufigste wird erektile Funktion durch die Diuretika der Thiazidgruppe und Betablocker beeinträchtigt. Negativen Einfluss auf die Erektion und Ejakulation haben auch die Antidepressiva (Phenothiazine und Haloperidol), die zur Gruppe der Serotonin-Hemmer und der sogenannten trizyklischen Antidepressiva gehören. Durch die Einnahme von Finasterid, Antiandrogenen Medikamenten zur Behandlung von gutartigen Prostatatumoren kann die Erektionsstörung ebenso verursacht werden.

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Erektile Dysfunktion: Medikamente-Übersicht

Patienten mit Beschwerden mit der Erektionsfähigkeit sollen sich in erster Linie untersuchen lassen und bestehende Erkrankungen behandeln. Bleiben Erektionsstörungen trotz der Behandlung bestehender Erkrankungen können Potenzmittel oder andere Hilfsmittel verordnet werden.

Eine medikamentöse Therapie umfasst:

Vasodilatatoren (erweitern Blutgefäße):

Sildenafil (Viagra, Revatio)

Vardenafil (Levitra oder Staxyn)

Tadalafil, das Sie unter den Handelsnamen Cialis kaufen können

Avanafil (Stendra oder Spedra)

Hormontherapie bewirkt Prozesse im Körper durch die Regulierung der Organfunktionen. Meistens werden Testosteronpräparate verwendet: Axiron, Testopel, Adroderm, Androgel, Testopel, Delatesryl, Natesto, Aveed, Testim, Vogelxo, Fortesta u.a.

Was könnte jeder Mann tun, um seine Potenz zu verbessern? In erster Linie ist es Sport. Machen Sie etwa Sport 20-30 Minuten lang 5 Tage pro Woche, um die kardiovaskuläre Gesundheit zu verbessern.
Hören Sie mit dem Rauchen auf, fällt es Ihnen sofort auf, dass Ihre Erektion härter wird.

Welche Spezialisten helfen bei erektiler Dysfunktion?

  1. Hausarzt. Er steht für Vorbeugung, Diagnose sowie Behandlung zur Verfügung.
  2. Psychologe. Seelische Probleme beeinträchtigen oft die Sexualität. Beratungsgespräche können sich als effektiv erweisen.
  3. Psychiater. Seelische Störungen werden meistens mit Medikamenten behandelt.
  4. Urologe. Harnweginfektionen beeinträchtigen nicht selten die Erektionsfähigkeit.

Wenden Sie sich immer an einen Arzt bei Gesundheitsbeschwerden! Informationen, die Sie hier sehen, beschreiben eine Erkrankung, an der nicht jeder leidet. Diese Informationen sind keine ärztliche Beratung, daher suchen Sie einen Facharzt auf, falls Sie eine Gesundheitsbeschwerde haben.

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