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Muskelrelaxantien: Klassifikation, Wirkung, Präparate

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Muskelrelaxantien oder Myotonolytika sind Medikamente, die zur Entspannung quergestreifter Muskulatur dienen.

Welche Muskelrelaxantien gibt es?

Im Allgemeinen unterscheidet man periphere und zentrale Muskelrelaxantien. Die Wirkung dieser zwei Gruppen unterscheidet sich bezüglich der Ausgeprägtheit der Einwirkung auf die Synapsen.

Zentrale Muskelrelaxantien wirken auf die Synapsen des Rückenmarks und des Nachhirns.

Periphere Myotonolytika wirken direkt auf die Synapsen, die den Reiz zum Muskel übertragen.

Nach der Einnahme eines Muskelrelaxans wird die durchschnittliche Ausgeprägtheit der Schmerzen um die Hälfte reduziert. 20 Prozent der Patienten verzeichnen, dass Schmerzen völlig verschwinden, sowie eine schnelle Beseitigung der Spasmen, die Wiederherstellung der Durchblutung und des Bewegungsverhaltens. Außer der oben genannten Gruppen gibt es auch eine Klassifikation, in der Myotonolytika je nach der Wirkung in Gruppen eingeteilt werden.

Zentrale Muskelrelaxanzien finden keine Anwendung in der Anästhesie. Während periphere Muskelrelaxantien häufig zur Entspannung der Skelettmuskulatur verwendet werden.

Es werden unterschieden:

  • depolarisierende Muskelrelaxantien;
  • nicht-depolarisierende.

Es gibt auch eine Klassifikation der Myotonolytika je nach der Wirkdauer:

  • Myotonolytika mit einer ultrakurzen Wirkdauer (5-7 Minuten);
  • mit einer kurzen Wirkdauer (< 20 Minuten);
  • mit einer mittleren Wirkdauer (< 40 Minuten);
  • mit einer langen Wirkung (> 40 Minuten).

Lysthenon, Midarine, Succinolin, Pantolax sind depolarisierende Muskelrelaxantien mit einer ultrakurzen Wirkzeit. Präparate mit einer kurzen, mittleren oder langen Wirkzeit sind meistens nicht-depolarisierende Myotonolytika. Mivacurium ist ein Muskelrelaxans mit einer kurzen Wirkzeit. Atracurium ist ein nicht-depolarisierendes Muskelrelaxans mit einer kurzen Wirkzeit. Eine lange Wirkungsdauer haben Orphenadrin, Baclofen.

Muskelrelaxantien Wirkung

Nicht-depolarisierende Muskelrelaxantien werden auch kompetitiv genannt. Diese Bezeichnung erklärt ganz gut ihre Wirkungsweise.

Nicht-depolarisierende Muskelrelaxanzien konkurrieren mit Acetylcholin im synaptischen Spalt. Sie sind zu denselben Rezeptoren tropisch. Aber Acetylcholin wird unter der Einwirkung von Cholinesterase im Nu abgebaut. Daher ist es nicht imstande, mit einem Muskelrelaxans zu konkurrieren. Infolge solcher Wirkung kann Acetylcholin nicht auf die postsynaptische Membran wirken und den Prozess der Depolarisierung auslösen. Die Kette der Übertragung des neuromuskulären Impulses wird gebrochen. Der Muskel wird somit nicht erregt.

Um die Hemmung zu beseitigen und die Übertragung wiederherzustellen sollen Cholinesterase-Präparate verabreicht werden, zum Beispiel Prostigmin oder Neostigmin. Diese Wirkstoffe bauen die Cholinesterase ab, es wird somit dem Abbau von Acetylcholin vorgebeugt und es kann infolgedessen mit Myotonolytika konkurrieren.

Die Wirkung der depolarisierenden Muskelrelaxantien besteht in der Entwicklung eines stabilen depolarisierenden Effektes, der ungefähr 6 Stunden anhält.

Eine depolarisierte postsynaptische Membran ist nicht imstande, Nervenimpulse zu empfangen und zu übertragen, die Kette der Signalübertragung im Muskel wird gebrochen. In dieser Situation wäre die Anwendung der Cholinesterase-Präparate als Antidot fehlerhaft, denn das sich ansammelnde Acetylcholin eine zusätzliche Depolarisierung begünstigt, dadurch wird die neuromuskuläre Hemmung gestärkt. Depolarisierende Myotonolytika haben meistens eine ultrakurze Wirkungsdauer.

Manchmal vereinigen Muskelrelaxanzien die Eigenschaften der depolarisierenden und nicht-depolarisierenden Gruppen. Der Mechanismus dieser Erscheinung ist unbekannt. Es wird angenommen, dass nicht-depolarisierende Muskelrelaxanzien dazu beitragen, dass die Muskelmembran eine stabile Depolarisierung bekommt und für einige Zeit insensibel wird. In der Regel sind es Medikamente mit einer längeren Wirkzeit.

Anwendungsgebiete von Myotonolytika

Die ersten Myotonolytika waren Alkaloide mancher Pflanzen, zum Beispiel Curare (Strychnos toxifera). Später erschienen synthetische Alternativen. Es ist eigentlich nicht richtig, alle Muskelrelaxanzien als curare-ähnliche Susbtanzen zu bezeichnen, denn die Wirkungsweise von manchen synthetischen Präparaten unterscheidet sich von der Wirkung der pflanzlichen Alkaloide.

Die Anästhesiologie wurde zum Hauptanwendungsgebiet der Myotonolytika. Heute kann man in der klinischen Praxis ohne sie nicht auskommen. Die Erfindung von diesen Substanzen leistete einen großen Beitrag zum Bereich der Anästhesiologie. Myotonolytika ermöglichten die Reduzierung der Narkosentiefe, verbesserten die Kontrolle der Funktionen des Körpers, die Einsetzung der endotrachialen Narkose. Für die meisten chirurgischen Eingriffe ist eine gute Entspannung der quergestreiften Muskeln die wichtigste Voraussetzung.

Die Wirkung von Muskelrelaxanzien auf die Funktionen des Körpers hängt von der Selektivität ihrer Einwirkung auf die Rezeptoren ab. Je selektiver das Muskelrelaxans ist, desto weniger Nebenwirkungen hat es.

In der Anästhesiologie finden Anwendung folgende Muskelrelaxanzien:

  • Lysthenon,
  • Succinolin,
  • Mivacurium,
  • Cisatracurium,
  • Rocuronium,
  • Atracurium,
  • Tubocurarin,
  • Pipecuronium.

Neben der Anästhesiologie finden Myotonolytika Anwendung auch in der Traumatologie, der Orthopädie zur Entspannung der Muskeln bei der Einrenkung sowie zur Behandlung der Rückenerkrankungen und des Bandapparates.

Muskelrelaxantien Nebenwirkungen

Seitens des Herzkreislaufssystems können Muskelrelaxanzien die Beschleunigung des Pulses sowie die Erhöhung des Blutdrucks auslösen. Der Arzneistoff Suxamethonium hat eine zweifache Wirkung. Wenn die Dosierung gering ist, löst er eine Bradykardie und eine Hypotonie aus. Bei einer hohen Dosierung erzeugt Suxamethonium die entgegengesetzten Effekte.

Depolarisierende Muskelrelaxantien können eine Hyperkaliämie verursachen, falls der Patient einen erhöhten Kalium-Spiegel hat. Diese Erscheinung kommt bei den Patienten mit Brandwunden, großen Traumen, einem Darmverschluss oder dem Wundstarrkrampf vor.

Bei der Einnahme nach einer Operation können Muskelrelaxantien solche Nebenwirkungen wie Muskelschwäche oder Muskelschmerzen auslösen. Dies lässt sich durch die anhaltende Depolarisierung erklären. Eine lange Wiederherstellung der Atemfunktion kann sowohl mit der Wirkung der Muskelrelaxantien verbunden sein als auch mit einer Hyperventilation, einer Obstruktion der Atemwege oder einer Überdosierung mit Neostigmin oder ähnlichen Präparaten.

Der Arzneistoff Suxamethonium kann den Druck in den Hirnkammern, den Augeninnendruck sowie den Schädelbinnendruck erhöhen.

Depolarisierende Muskelrelaxantien in Kombination mit den Präparaten für die Vollnarkose können eine signifikante Erhöhung der Körpertemperatur auslösen. Dieser Effekt gilt als lebensbedrohlich.

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Muskelrelaxanzien bei Verspannungen und Schmerzen


Einzelnachweise

  1. Eintrag zum Begriff Muskelrelaxans in Wikipedia. URL: de.wikipedia.org
  2. Medikamentöse Behandlung bei chronischen Rückenschmerzen. URL: www.gesundheitsinformation.de
  3. Schnelle Muskelentspannung ohne Suchtpotential. Methocarbamol: Gute Alternative zu Tetrazepam. DAZ.online. URL: www.deutsche-apotheker-zeitung.de
  4. Miller, R.D. (1998). "Skeletal Muscle Relaxants". In Katzung, B.G. Basic & Clinical Pharmacology (7th ed.). Appleton & Lange. pp. 434–449.
  5. Rang, H.P.; Dale, M.M. (1991). "Drugs Used in Treating Motor Disorders". Pharmacology (2nd ed.). Churchill Livingston. pp. 684–705.
  6. Young RR, Wiegner AW (1987). "Spasticity". Clin. Orthop. Relat. Res. 219: 50–62.
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